Uschulung
Umschulung Pflegehilfskraft

In Deutschland leben zur Zeit über 12 Millionen Menschen, die 65 Jahre und älter sind. Das sind 15% der Gesamtbevölkerung. Dieser Anteil wird weiter wachsen - auf voraussichtlich 25% im Jahr 2010 und 33% im Jahr 2030. Wir werden also künftig immer mehr alten Menschen begegnen, und mit großer Wahrscheinlichkeit werden wir selbst ein hohes Alter erreichen. Darauf sollten wir uns einstellen.
Dies bedeutet eine Chance für eine aktive Lebensphase nach der Berufstätigkeit. Aber viele alte
Menschen können diese Chance nur nutzen, wenn ihnen im täglichen Leben geholfen wird,
denn eine große Anzahl älterer Menschen braucht Hilfe und Pflege.
Pflegebedürftigkeit ist ein allgemeines Lebensrisiko.
Es kann jederzeit jeden treffen, dann ist man auf Hilfe und Unterstützung durch andere Personen angewiesen.
Wer pflegebedürftig ist, der braucht also ganz gezielte Hilfen dort, wo seine Eigenständigkeit beeinträchtigt ist. Er ist auf die Pflege, Betreuung und die Nähe eines anderen dauerhaft angewiesen.
Es muss also Menschen geben, die dem Pflegebedürftigen diese Pflege, Betreuung und Nähe zuteil werden lassen und die sich dem Pflegebedürftigen verantwortlich zugehörig fühlen auch wenn keine eheliche oder verwandtschaftliche Beziehung vorliegt - das sind die Altenpfleger.
Pflegehilfskräfte arbeiten in enger Kooperation mit Pflegefachkräften, um die Betreuungs- und Lebensqualität von Heimbewohnern zu erhöhen.